Mittwoch, 16. September 2015

Wie Botox mein Gesicht glätten konnte


Botulinumtoxin, oder auch Botox, ist ein übergeordneter Begriff für ein neurotoxisches Protein. Die Herstellung findet durch den Gebrauch von Bakterien statt. Diese Bakterien scheiden diese Neurotoxine aus und machen sie dadurch zu so genannten Exotoxinen. Botox wird als Gift bezeichnet da es aufgrund seiner Proteinstruktur die Signalübertragung der Nervenzellen blockiert. Dies kann unter Anderem Muskeln lähmen oder das vegetative Nervensystem beeinflussen.
Für was wird Botox verwendet
Botox ist durch seinen Gebrauch in der Schönheitschirurgie bekannt geworden. Seit 1992 wird es zur ästhetischen Behandlung von mimisch bedingten Falten verwendet. Daher ist der Haupteinsatzort von Botox das Gesicht. Durch seine neurale Hemmung können so Muskelteile im Gesicht betäubt, bzw. gelähmt werden, so dass sich bestimme Falten nicht mehr bilden können. Es entsteht eine Glättung des Gesichtsgewebes.
Früher wurde Botox für die Behandlung von Spastiken oder chronischen Muskelkrämpfen verwendet. Als zufälliger Nebeneffekt wurde festgestellt, dass sich neben der Abnahme der Spastiken und der Muskelkrämpfe auch die Falten glätteten. Seit dem wurde Botox auch für die dermatologische Behandlung (Schönheitsoperationen) verwendet.
Welche Regionen des Gesichts können behandelt werden
Hauptsächlich werden mimische Bereiche des Gesichts mit Botox behandelt. Die beiden häufigsten Einsatzorte sind die Stirn und der Bereich neben den Augen. Dort kommt es zu den unerwünschten Krähenfüßen und zu der Zornesfalte. Durch gezielten Einsatz von Botox können diese Falten entfernt werden. Ein weiter Einsatzbereich ist der Hals. Altersbedingte Falten können auch hier entfernt werden. Neben dem Gesicht kann Botox auch Mittel gegen Migräne oder auch gegen erhöhte Schweißbildung verwendet werden.
Kompetenz ist wichtig
Jeder Arzt, der Botoxbehandlungen anbietet sollte Spezialist in seinem Fachgebiet sein. Die Behandlung mit Botox ist nicht ganz ungefährlich. So können kleinste Abweichungen der Punktionspunkte zu einer Lähmung wichtiger Gesichtsmuskel führen. Die Erfahrung ist sehr wichtig. Darum sollten sie jeden Arzt den sie für eine Behandlung in Erwägung ziehen vorweg auf seine Kompetenzen und Erfahrungen kontrollieren. Neben den Erfahrungen können auch Mitgliedschaften des Arztes in verschiedenen Verbänden ein Indiz für professionelle Arbeit sein. Grundsätzlich gilt, das Wissen eines Arztes entwickelt sich täglich weiter, durch eigene Erfahrungen aber auch durch Weiterbildungsmaßnahmen. Achten sie also auf Zertifikate und Urkunden, die die Kompetenzen des Arztes versichern.

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